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Chemnitz am 5. März – Erinnerung verpflichtet!

Zwischen 300 und 350 aufrechte Männer und Frauen fanden sich am 5. März, dem 69. Jahrestag der Zerstörung der sächsischen Stadt Chemnitz, zum ehrenhaften Gedenken ein. Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig, sowie ein so genanntes Bündnis Chemnitz Nazifrei riefen unterdessen zu politischem Missbrauch der Bombenopfer und kriminellen Blockaden auf. Bereits am Vortag prägte ein massives Polizeiaufgebot den Chemnitzer Stadtteil Kappel. Lastkraftwagen mit Absperrgittern, Einsatzwagen und sonstige Gerätschaften der Polizei sorgten für einen martialischen Anblick.

Der Marsch beginnt

Ab 18.00 Uhr sammelten sich die Teilnehmer auf dem Goetheplatz am Kapellenberg, wo eine Stunde später die Auftaktkundgebung begann. Der 1940 in Stockholm geborgene Per Lennart Aae richtete hier seine Worte an die Anwesenden. Im Fokus seiner Rede stand besonders der Aspekt der juristischen Auseinandersetzung mit den kriminellen „Protesten“ gegen Veranstaltungen des deutschen Widerstandes, welcher oft in Form vom rechtwidrigen Blockaden und gewalttätigen Ausschreitungen seinen Ausdruck findet. Im Anschluss wurde Aufstellung genommen und die Fackeln entzündet.

Über die Stollberger Straße bewegte sich der Fackelzug nun durch die Stadt. Fahnen und Kranzträger führten den Aufzug an, welcher von klassischer Musik, aber auch Zeitzeugenbeiträgen über den Lautsprecherwagen begleitet wurde. Am Straßenrand verfolgten neben den üblichen verhetzten Schreihälsen, welche mit elektronischer Musik und Sprechgesang die Chemnitzer Luftkriegstoten verhöhnten, etliche interessierte Bürger das Geschehen. Sie konnten sich an diesem 5. März, gänzlich abseits der Medien, ein eigenes Bild darüber formen, wer in Wahrheit die Toten unseres Volkes missbraucht und auf welcher Seite ein wahrhaftes Gedenken abgehalten wird.

Nach gut einem Kilometer bog der Marsch in die Irkustsker Straße ab, wo auf einer Kreuzung zur Zwischenkundgebung Aufstellung genommne wurde. Der parteilose Stadtrat aus Radeberg, Simon Richter, welcher zugleich auch Vertreter des Dresdner Aktionsbündnis gegen das Vergessen ist, sprach hier zu den Hintergründen und Stippenziehern des alliierten Luftterrors von damals bis heute.

Kinder als Schutzschild

Unterdessen hatte sich, trotz großräumiger Absperrungen und wie gewohnt unter den Augen der Polizei, in etwa 500 Metern Entfernung eine Blockade von etwa 400 Personen auf der Lützowstraße bilden können. Die Einsatzleitung der Polizei, hier vertreten durch einen Polizeioberrat, eröffnete der Versammlungsleitung nun, dass man diese Blockade zwar räumen könne, dies aber zu lange dauern würde. Weiterhin käme eine Räumung aus seiner Sicht nicht in Betracht, da sich neben als gewalttätig einzustufenden Personen auch Kinder in der Blockade befinden würden. Eine vorgeschlagene Umgehung der Blockade wurde mit der Begründung abgelehnt, dass die Einsatzkräfte darauf nicht vorbereitet wären und dies nicht die angemeldete Strecke sei. Man könne, so der Polizeioberrat weiter, die Versammlung entweder vor Ort auflösen, oder aber die bereits zurückgelegte Strecke zurückmarschieren. Auf die Nachfrage nach dem höher geordneten Einsatzleiter wurde nur noch auf den sächsischen Polizeipräsidenten verwiesen. Ein Fakt, welcher erneut deutlich aufzeigt, welche politischen Entscheidungen hier die Versammlungsfreiheit erneut aushebelten.

Kein Wunder also, dass Matthias Jobke, Sprecher des Bündnis Chemnitz Nazifrei, sich diesen, lediglich durch die Handlungsweise der Polizei zustande gekommenen, vermeintlichen „Erfolg“, selbst zuschanzen will. Seine erbärmliche Geisteshaltung jedoch offenbart sich im gleichen Atemzuge wenn er in einer Bündnis-eigenen Pressemitteilung verlautbart: „Mit dem Täterspurenmahngang, der an die nationalsozialistischen Verbrechen in Chemnitz erinnert hat, haben wir deutlich gemacht, dass für uns nicht das Gedenken an die Bombardierung sondern das Erinnern an die Täterschaft des nationalsozialistischen Chemnitz im Mittelpunkt steht“. Dass in Chemnitz kriminelle Antifaschisten offensichtlich so schwach sind, dass sie und ihre Gesinnungsgenossen auch noch wehrlose Kinder, das wertvollste gut unseres Volkes, als Schutzschild für ihr kriminelles Handeln missbrauchen, ist nur ein weiterer Beleg für die menschenverachtende Propaganda der Deutschlandhasser.

Ehrenhaftes Gedenken

Dass in Chemnitz auch an diesem 5. März ein ehrenhaftes Gedenken an die zivilen Luftkriegsopfer unter dem alliierten Bombenhagel möglich war, ist nicht zuletzt der hervorragenden Vorbereitung und Organisation der IG Chemnitzer Stadtgeschichte zu verdanken, welche sich seit Jahren um das Erinnern der Bombardierung am 5. März 1945 verdient macht. Eine ganze Aktionswoche begleitete im Vorfeld den Trauermarsch und schuf so den passenden Rahmen für eine kritische Auseinandersetzung mit den Folgen einer von imperialistischen und wirtschaftlichen Interessen geleiteten Politik auf Seiten der so genannten „westlichen Wertegemeinschaft“.

Zurück am Goetheplatz wurde ein letztes Mal Aufstellung genommen und der Dresdner Aktivist Maik Müller sprach einige abschließende Worte. Müller, der sich ebenso wie Richter im Dresdner Aktionsbündnis engagiert, griff scharf das Handeln der Chemnitz Oberbürgermeisterin an. Das am 5. März ein so genannter „Friedenstag“ abgehalten werde, während die geistigen Führer der Demokratie bis heute versuchen die freien Völker dieser Welt zu unterjochen und der Bombenterror gegen die Zivilbevölkerung dabei noch immer als offensichtlich probates Mittel eingesetzt wird, sei heuchlerisch und verlogen, so Müller. Gemeinsam wurden nun die Gefallenen der Heimatfront in die Reihen der Anwesenden zurückgerufen, bevor das diesjährige Gedenken in Chemnitz offiziell ausklang.

Das war Stolberg 2010 – Mord! Trauer! Widerstand!

Stolberg. Nach monatelanger Aufklärungsarbeit im gesamten Rheinland und besonders im Aachener Umland versammelten sich am Sonnabend, den 03. April 2010 erneut beinahe 600 Kameraden, um der Trauer und der Wut über den Mord an einem jungen Angehörigen unseres Volkes Ausdruck zu verleihen.

Nachdem sich bereits am Freitag, den 02. April 2010, knapp 250 nationale Aktivisten zu einem Fackelmarsch eingefunden hatten, der von der Polizei durch Auflagen zum Schweigen verdammt worden war, war es am Sonnabend an der Zeit, unsere Haltung zu dem Verbrechen laut und offensiv in das Bewußtsein der Bürger Stolbergs zu bringen.

Am Ausgangspunkt des Marsches sprachen der Veranstalter, Ingo Haller (Düren), ein Aktivist der Aktionsgruppe Ruhr-Mitte und ein flämischer Kamerad der Nieuw-Solidaristisch Alternatief (NS-A). Nach den Reden wurde der Marschzug aufgestellt. In vierer Reihen setzte sich der in Blöcke aufgeteilte Aufzug in Bewegung. Der Weg bis zum Tatort wurde, wie in den Jahren zuvor, als Schweigemarsch absolviert, um die Ernsthaftigkeit und Trauer unseres Protestes zu symbolisieren. Untermalt von klassischer Musik zogen 600 Aktivisten, geprägt von revolutionärer Disziplin zum Tatort an der Birkengangstraße.

Am Tatort sprachen die bekannten nationalen und sozialistischen Aktivisten Axel Reitz (Köln) und Dieter Riefling (Hildesheim). Beide gingen nochmal auf die Hintergründe der Tat und die Bedeutung für den nationalen Widerstand ein. Während die Presse und die etablierten Politiker nicht müde werden, dem nationalen Widerstand zu unterstellen, daß man sich einen Märtyrer schaffen wollen würde, steht für uns fest, daß die politische Gesinnung des Opfers keine Rolle spielt. Uns geht es an diesem Tag darum dieser Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten und zu verdeutlichen was der „Segen der Multikultur“ wirklich bedeutet. Dort wo ein Deutscher durch einen Fremden zu Schaden kommt, wird es Zeit, daß wir als Deutsche unsere Stimme erheben. Wir stehen an diesem Tag gegen Politiker, die nicht Willens oder in der Lage sind, die Probleme dieser Zeit zu lösen und dem deutschen Volke zu dienen und gegen die Fremden, die meinen sich hier an keine Gesetze gebunden fühlen zu müssen.

Während der Kundgebung wurden auf Kommando die Fahnen gesenkt, die Kopfbedeckungen abgenommen und eine Schweigeminute durchgeführt. Während auf unserer Seite einem Ermordeten gedacht wurde, tobte hinter einer Polizeikette der Mob. Wohlwissend was sich gerade auf unserer Seite abspielte, riefen die zahlenmäßig sehr überschaubaren Gegendemonstranten in die Stille „Nazis raus“. Nach dem Abstellen der mitgeführten Kerzen am Tatort, wurde den Teilnehmern noch einmal mitgeteilt, daß der Schweigemarsch nun beendet ist und es Zeit ist lautstark die Wut herauszuschreien. Schon bevor man Aufstellung nahm hallte ein kräftiges „Deutschland den Deutschen“ aus 600 Kehlen durch Stolbergs Straßen. Der Marschzug nahm Aufstellung und lies keinen Zweifel daran welche Bedeutung und Ernsthaftigkeit uns an diesem Tag auf die Straßen Stolbergs geführt hat. Wut! Trauer! Widerstand! Laut und energisch wie selten zog der Protestzug bis zum Ausgangspunkt zurück. Dort sprach zum Abschluß noch Claus Cremer (NPD-LV-NRW) zu den Teilnehmern. Im Namen des Veranstalterkreises bedankte sich Ingo Haller bei allen Teilnehmern für ihre Disziplin und ihren Einsatz.

Nach Beendigung des Aufmarsches kam es bei der Abreise noch zu kurzen Reiberein mit der Polizei, die es wohl nicht ertragen konnte, daß der Marschzug so reibungslos durchgeführt werden konnte. 2 Kameraden wurden wegen angeblicher Widerstandshandlungen festgenommen. Wir prüfen im Moment noch die rechtlichen Möglichkeiten und werden alle polizeilichen Verfehlungen des Wochenendes in Fortsetzungsfeststellungsklagen vor Gericht klären.

Wir hoffen, daß der Protest auch im nächsten Jahr wieder aus den verschiedenen Regionen so zahlreich und diszipliniert unterstützt wird. Denn dort, wo ein Deutscher durch fremde Mörder Hand sterben muß, liegt es an uns das Feuer der Gemeinschaft wieder zu entzünden, den Entrechteten eine Stimme zu geben und die Idee der Volksgemeinschaft wieder in den Köpfen der Menschen zu verankern.

Unser Volk ist nicht vogelfrei! Unsere Jugend ist kein Freiwild!

Die Veranstaltungsleitung

Vergiss mein Volk die teuren Toten nicht! – Trauermarsch in Dessau

Als der Himmel sich blutrot färbte, an jenem 7.März 1945 über Dessau, erlebte die Stadt ihren schwersten Luftangriff während des Zweiten Weltkrieges. Zwischen August 1940 und April 1945 flogen alliierte Streitkräfte insgesamt 20 Luftschläge gegen Dessau. Während sich die meisten dieser Angriffe gegen die am Stadtrand angesiedelten Industriegebiete richteten, erfolgte der Vernichtungsschlag vom 7.März unter der Direktive des so genannten Areal-Bombings. Eine Direktive, die einzig und allein den Terror und die Vernichtung gegen die deutsche Zivilbevölkerung zum Ziel hatte. Mehr als die Hälfte aller Dessauer Luftkriegsopfer fiel an diesem 7.März 1945. Die gesamte Innenstadt von Dessau wurde unwiederbringlich vernichtet. Damit reiht sich Dessau ein in die Schicksalsgemeinschaft vieler anderer deutscher Städte wie Hamburg, Lübeck, Köln, Magdeburg oder Dresden.

An diese Schicksalsnacht zu erinnern, fanden sich am 13.März 2010 bis zu 280 Aktivistinnen und Aktivisten des Nationalen Widerstandes in Dessau zusammen. Direkt neben dem Sammelpunkt hatten sich die bis zu 300 Gegendemonstranten eingefunden, welche den Marsch immer wieder begleiten sollten. Laute Rap- und Rockmusik, die Opfer von Dessau verhöhnende Beiträge und tanzende, als Tele-Tubbie verkleidete Erwachsene ließen dabei leicht erkennen, dass die geistige Umerziehung der einstigen Sieger auch vor Dessau keinen Halt gemacht hatte. Zeitgleich zum Abmarsch gegen 13 Uhr, besetzte die Zusammenrottung von MLPD, deren Jugendorganisation REBELL, GRÜNEN, JUSOS, Gewerkschaften und ANTIFA eine Straßenkreuzung an der Wolfgangstraße. Warum das Großaufgebot der Polizei es erst zu dieser Situation kommen ließ wird das ewige Geheimnis der Beamten von Dessau bleiben. Die Kreuzung war dicht. Daran konnten auch anwesende Deeskalations-Teams und Polizei Seelsorger vorerst nichts ändern.

Nach einigem Warten kam Bewegung in die Angelegenheit und mit einer guten Stunde Verspätung begann der Trauermarsch von Dessau. Schwarze Fahnen wehten im Wind und besonders die vielen Trageschilder hinter dem bekannten Fronttransparent boten ein beeindruckendes Bild. Vorbei an der keifenden Menge der nun ihrerseits durch die Polizei blockierten Gegendemonstranten bewegte sich der Marsch entlang der Wolfgangstraße weiter über die Hans-Heine- und Ferdinand von Schill Straße bis in die enge Zerbster Straße, wo auch die Zwischenkundgebung stattfinden sollte. Obwohl der Platz für eine Kundgebung denkbar ungeeignet erschien, wurde das Beste daraus gemacht und ein älterer Kamerad des Dessauer Heimat- und Vertriebenenvereines sowie der Aktivist Dieter Riefling vom Nationalen Widerstand Hildesheim ergriffen das Wort. Besonders Riefling wusste die Anwesenden mit seiner gewohnt kämpferischen Art zu begeistern.

Wieder hatten die Gegendemonstranten die Zeit genutzt um den Weitermarsch zu behindern. Doch gerade einmal 20 Festentschlossene ließen sich zu einer Sitzblockade nieder und wurden auch diesmal von den Einsatzkräften der Polizei beiseite geschafft. So setzte sich der Trauermarsch abermals über die Poststraße, Kavaliers-, Franz- und Heidestraße in Richtung Ehrenfriedhof in Bewegung. Hier wurde nun Aufstellung zur zweiten Kundgebung genommen. Zunächst sprach der freie Dresdner Aktivist Maik Müller, bevor abermals Dieter Riefling das Wort zur Totenehrung ergriff. Wegen einer Auflage zur Wahrung der Totenruhe mussten beide Beiträge ohne akustische Verstärkung abgehalten werden. Nach der Niederlegung des Kranzes und einer Schweigeminute wurde zum letzten Mal Aufstellung genommen, bevor es zum Endpunkt der Verantaltung am Bahnhof Süd weiterging. Untermalt wurde die Kulisse vom Lied des guten Kameraden, gespielt von einem Mann der Erlebnisgeneration auf seiner Mundharmonika. Der Zeitzeuge brachte seine Freude zum Ausdruck, dass die deutsche Jugend auch in diesen Zeiten weiterhin ungebrochen den Ehrendienst an den Toten ihres Volkes leistet.

In Zeiten in denen wir miterleben, wie Demokraten und die ihrerseits finanzierte antifaschistische Aktion immer wieder versuchen, das Gedenken an die Toten unseres Volkes unmöglich zu machen. Sie bagatellisieren die Not und das Leid welches unser Volk in diesen schweren Schicksalsjahren auf sich laden musste, sie verharmlosen und verleugnen die Opfer alliierter Kriegsverbrechen, sie verachten die Gefallenen des eigenen Volkes. Deshalb war der Trauermarsch in Dessau nicht nur Ehrenbezeugung an die Toten unseres Volkes, sondern zugleich auch Ausdruck unseres Protestes gegen die Instrumentalisierung und Verächtlichmachung deutscher Opfer. In diesem Sinne gilt heute und in alle Zukunft für uns und die uns nachfolgenden Generationen der Ruf: Vergiss mein Volk die teuren Toten nicht!

13.März: Gegen das Vergessen – 65. Jahrestag der Bombardierung Dessaus

Wie schon im letzten Jahr veranstalteten Freie Nationalisten aus Anhalt-Bitterfeld-Dessau am vergangenen Wochenende eine Mahnwache zu Ehren der Bombenopfer der Stadt Dessau. Hierzu trafen sich am Sonntag, 07.03.2010, etwa 40 aufrechte deutsche Frauen und Männer aus den unterschiedlichsten Schichten der Bevölkerung um, ausgestattet mit Transparenten, Fahnen, Fackeln, Kerzen und einem Kreuz dem sinnlosen Tod vieler Kinder, Greise, Frauen und Männern zu gedenken.

Natürlich wurden auch hier, wie schon in den letzten zwei Wochen die Themenflugblätter an die Bevölkerung verteilt. Wie bei den Verteilaktionen der vergangenen Wochen, konnte man auch an diesem Tag eine positive Resonanz bei der Bevölkerung erkennen. Insgesamt haben die Aktivisten in den letzten Wochen 5.000 Flugblätter verteilt.

Während der Mahnwache am Sonntag, wurde vor Ort auch ein Grabstein mit der Aufschrift „Wir feiern nicht! – Wir Gedenken unserer Bombenopfer würdig!“ gefertigt. In Würde, wie es den Opfern gebührt, wurde die Mahnwache abgehalten. Verschiedene Störversuche linker Gegendemonstranten verpufften.

Wir rufen hiermit nocheinmal alle Aktivisten dazu auf, sich am Trauer- und Gedenkmarsch diesen Sonnabend in Dessau zu beteiligen um ein deutliches Zeichen gegen die Instrumentalisierung deutscher Opfer, für ein ehrenhaftes Gedenken gegen den Zeitgeist zu setzen. Ganz im Gegensatz zur Stadt Dessau/Roßlau, welche mit all ihren eigens dafür gegründeten und durch Steuergelder geförderten Vereinen und Bündnissen der Opfer dieser Stadt mit Straßenfesten, Rock- und Punkmusik und Tele Tubbies gedenken will. Welch eine Verhöhnung der Opfer und Hinterbliebenen!

Letzte Infos und Auflagen zum 13.März

Motto: Gegen das Vergessen – 65. Jahrestag Bombardierung Dessau
Treff: 12.00 Uhr, Hauptbahnhof Dessau
Infos: 0163-3402540 oder 0172-1654282
Rechtsstand: angemeldet

Auflagen der Organisationsleitung:

1. Gestattet sind ausschließlich nur Transparente, die dem geschichtlichen Anlass entsprechen bzw. diesen thematisieren, sowie ausschließlich schwarze Fahnen

2. Das Anfertigen von Film- und Fotomaterial obliegt nur einer bestimmten und durch die Veranstaltungsleitung eingesetzten Personengruppe. Anderen Personen ist es nicht gestattet, während des Marsches die Marschformation zu verlassen um zu filmen bzw. zu fotografieren.

3. Den Aufforderungen und Weisungen der eingesetzten Ordnungskräfte ist folge zu leisten!

4. Während des Trauermarsches herrscht striktes Rauchverbot. Sollte es zu einem Stillstand kommen, ist das Rauchverbot aufrecht zu erhalten.

5. Der Konsum und das Mitführen von alkoholischen Getränken sind strikt untersagt.

6. Sollte es zu Provokationen außerhalb des Marsches kommen, wird diesen keine Beachtung geschenkt. Es ist absolute Disziplin zu wahren!

7. Um einen würdevollen Trauerzug stattfinden zu lassen, ist es von elementarer Bedeutung, dass während des Marsches Disziplin herrscht. Jeder einzelne Teilnehmer hat darauf zu achten, dass wir ein ordentliches und dem Anlass entsprechendes Bild verkörpern.

8. Der Presse werden keine Fragen beantwortet. Für diesen Fall wurden entsprechende Personen benannt bzw. steht die Versammlungsleitung zur Verfügung.

Weiterhin weisen wir darauf hin, dass strafrechtlich relevante Kennzeichen, Symbole und Zahlencodes, Tarnbekleidung, Uniformierungen, Springerstiefel, Stahlkappenschuhe und Bomberjacken nicht erlaubt und auch von der Versammlungsleitung nicht erwünscht sind. Bitte beachtet auch, dass Fahnenstangen nur aus nicht scharfkantigen, hölzernen Stangen, bei einer Länge von 1,50 m und einem Durchmesser von ca. 2,5 cm sein sollten.

Die Opfer waren unsere Familien – Chemnitz am 5.März

Mit einem Trauermarsch wurde heute an die Bombardierung von Chemnitz durch britische Bomberverbände am 5.März 1945 erinnert. Während der Angriffe vor 65 Jahren wurden große Teile der Innenstadt und des angrenzenden Vorstadtgebietes zerstört. Während verschiedene Quellen von annähernd 4000 Bombenopfern sprechen, betreiben die Demokraten nun auch in Chemnitz die Relativierung alliierter Kriegsverbrechen und das bereits obligatorisch gewordene Herunterrechnen der Opferzahlen. So ist es kein Zufall wenn der Mitteldeutsche Rundfunk im Zusammenhang mit den Ereignissen rund um den 65.Jahrestag des Angriffes auf Chemnitz von etwa 2000 Toten spricht. Doch nicht nur der mediale Umgang mit dem Thema erinnert stark an die auch in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden verfolgte Linie, sondern auch das Kalkül der herrschenden Politikerkaste. So versuchte man nicht zuletzt auch in Chemnitz die Gedenkveranstaltung der nationalen Opposition durch ein Verbot, ausgestellt vom Leiter des Dezernats 3 für Recht und Ordnung, Mirko Runkel (parteilos), zu verhindern. Nachdem jedoch das Verwaltungsgericht Runkels Verbotsverfügung wegen grober Rechtswidrigkeit abgeschmettert hatte, ging man dazu über sich wie in Dresden mit der sonst eher auf Distanz gehaltenen extremen Linken zu solidarisieren. Ein eigens ins Leben gerufenes „Bündnis für Frieden und Toleranz – Kein Platz für Nazis“ sollte nun, ganz wie in Dresden, den versammlungsrechtlich nicht anfechtbaren Trauermarsch mittels Blockaden be- und am Ende verhindern. Allen voran die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (SPD), welche neben anderen Parteien, Vereinen, Stiftungen und Chemnitzer Stadträten als Erstunterzeichnerin auf der Unterstützerliste des Bündnisses auftritt. So beteiligte sich Ludwig auch aktiv an der Blockade der für den Trauermarsch angemeldeten Strecke. Verhindern konnten die Demokraten die von mehr als 400 Teilnehmern besuchte Veranstaltung indes nicht.

Gegen 18 Uhr sammelte man sich am unweit des Hauptbahnhofs gelegenen Busbahnhof. Kurz vor 19 Uhr begann nach dem Verlesen der Auflagen die Auftaktkundgebung mit verschiedenen Rednern. Darunter auch Sven Willhardt, Vorsitzender des örtlichen NPD-Verbandes. Direkt im Anschluss wurde Aufstellung genommen und der Trauermarsch setzte sich in Bewegung. Angeführt von schwarzen Fahnen und begleitet vom Schein einiger Fackeln ging es nun durch die über Chemnitz hereinbrechende Nacht. Gegen 19.45 Uhr erreichte der Zug den Thomas-Mann-Platz, wo die Zwischenkundgebung abgehalten wurde. Den Beitrag, in dem auch eine Namensliste der dem Bombenangriff zum Opfer gefallenen Kinder im Alter zwischen 3 Monaten und 18 Jahren sowie mehreren Erzieherinnen des städtischen Kinderheimes verlesen wurde, bestritt ein Vertreter der Interessengemeinschaft Chemnitzer Stadtgeschichte. Nachdem der Trauermarsch problemlos fortgesetzt wurde erreichte dieser kurz nach 20 Uhr den Platz der Abschlusskundgebung in Nähe des Chemnitzer Hauptbahnhofes. Bis zum offiziellen Ende der Veranstaltung gegen 20.30 Uhr sprach auch ein Vertreter parteifreier Aktivisten aus Dortmund. Neben Magdeburg, Dresden und Dessau reiht sich damit auch Chemnitz in die Liste der Städte Mitteldeutschlands ein, in denen es sich junge Menschen zur Aufgabe gemacht haben an das Schicksal unseres Volkes und die Opfer welches es im Kampf um seine Freiheit zu erdulden hatte, zu erinnern.

Weitere Berichte und Bilder rund um den Trauermarsch in Chemnitz hier.