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NPD-Kundgebung am 17. Juni in Dresden im Rückblick

Es ist gegen 16.30 Uhr an diesem 17. Juni 2014. Bereits jetzt, anderthalb Stunden vor der von den Dresdner Nationaldemokraten angekündigten Kundgebung vor dem Haus der Presse, Sitz der Redaktionen von Sächsischer Zeitung und Dresdner Morgenpost, besetzen mehrere Einsatzfahrzeuge der Polizei den Postplatz. Kein Kranz, keine Blumen zieren in diesem Jahr die Panzerkette, das Mahnmal für die Opfer des 17. Juni 1953. In der Ostra-Allee, etwa auf Höhe der Niederlassung der SIB, des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, haben sich bereits etwa 80 bis 100 Jugendliche versammelt und warten, auf der angrenzenden Grünfläche lungernd, auf ihren Einsatz. Während ihre Einpeitscher gerade damit beschäftigt sind, ein Transparent am Lautsprecherfahrzeug zu befestigen, dröhnen Titel wie „Raven gegen Deutschland“ der Berliner Elektropunk-Band Egotronic über den Platz und unterstreichen die deutschfeindliche Gesinnung der finster und aggressiv dreinblickenden Gestalten. Ähnliche Bilder kurze Zeit später auch in der Maxstraße und am Ende der Ostra-Allee. Etwa 300 Gegendemonstranten, verteilt auf drei Kundgebungen sind es letztendlich, welche sich, wild gestikulierend, hinter den eng geparkten Einsatzwagen der Polizei die Seele aus dem Leib schreien und ihrer Erlebnisbefriedigung in Zeichen eines meist inhaltslosen Protestes frönen.

Unter ihnen etliche bekannte Gesichter. So bequemte sich eigens die Antifaschismus-Beauftragte der Linkspartei im Sächsischen Landtag, Kerstin Köditz, aus ihrem Landtagsbüro, um sich bei einer Tasse Kaffee auf der Außenterrasse des Restaurants Brunetti ein Bild von der Szenerie zu machen. Den Weg in die Reihen der nur wenige Meter entfernt versammelten NPD-Gegner, welche im späteren Verlauf noch Flaschen gegen die friedlichen Demonstranten vor dem Haus der Presse schleudern sollten, findet Sie jedoch nicht. Ebenfalls vor Ort ist der bekannte MLPD-Kritiker Daniel Weigelt alias Josef A. Preiselbauer. Der heute in Bayern lebende, umtriebige Aktivist und Betreiber mehrerer einschlägiger Netzseiten, wie dem mittlerweile stillgelegten roten Blog woschod, sozialistische-gedenkstaetten oder der Seite stalinwerke, trat wie schon bei etlichen anderen Veranstaltungen als Fotojournalist in Erscheinung. Unter seine Fittiche genommen hatte Weigelt an diesem Tag offensichtlich den zum Möchtegern-Antifafotografen avancierten Marcus Fischer aus Bobritzsch bei Freiberg. Fischer, ehedem Wortführer der so genannten „AG Germania“ und ehemaliger Betreiber einer gleichnamigen Netzpräsenz, wie schon das Antifa Infoportal Freiberg in einem Beitrag vom 22.07.2010 unter dem Titel „Autonom und National“ zu berichten wusste, hat mittlerweile in antifaschistischen Kreisen seine geistige Heimat gefunden. Ansonsten setzte sich die Unterstützerschaft hauptsächlich aus Mitgliedern der undogmatischen radikalen Antifa Dresden, einer Abspaltung der Raddix-Gruppe aus dem ehemaligen Umfeld des AZ-Conni und deren Sympathisanten, sowie dem Dunstkreis der Dresdner Punkszene zusammen. Auch die Vertreter des im Zuge des 6. Tages der deutschen Zukunft ins Leben gerufenen Forum gegen Rechts sind vor Ort.

Kurz vor 18.00 Uhr erreicht der Großteil der Kundgebungsteilnehmer, von der Polizei vom Sächsischen Landtag aus begleitet, den Platz vor dem Haus der Presse. NPD- und schwarz-rot-goldene Fahnen wehen über den Köpfen. Eine kleinere Gruppe, welche sich zuvor den Weg durch die Protestkundgebungen gebahnt hatte, kommt noch hinzu. So sind es am Ende ziemlich genau 100 Menschen, welche der Kreisvorsitzende Jens Baur zur Eröffnung der Kundgebung begrüßen kann. Der Parteivorsitzende Udo Pastörs, welcher kurz zuvor noch zu den Teilnehmern gestoßen war, schüttelt viele Hände und wird auch seinerseits recht herzlich von vielen der Anwesenden persönlich begrüßt. Als erster Redner zieht der sächsische Landesvorsitzende der NPD, Holger Szymanski, einen historischen Rückblick auf die Ereignisse von 1953, um dann mit überraschender Offenheit eben jene Schreibtischtäter – vor allem der Sächsischen Zeitung – beim Namen zu nennen, welche bereits vor der so genannten „Wende“ 1989 als Redakteure beim Sprachrohr der SED-Bezirksleitung Dienst taten und es bis heute tun. Maik Scheffler, Szymanskis Stellvertreter in der Landespartei, zeichnet noch einmal ein Bild von der während des vergangenen Wahlkampfes gegen Kandidaten der Partei in Leipzig und Umland gerichteten Anschlagserie krimineller Antifaschisten, in deren Zuge es zu erheblichen Sach- und Personenschäden gekommen war. Der Leipziger Polizeipräsident Bernd Merbitz, ehemals Major der Deutschen Volkspolizei, sieht indes offensichtlich keinen Handlungsbedarf in dieser Angelegenheit. Zuletzt richtet sich der Parteivorsitzende mit einer gewohnt mitreißenden Rede an die Zuhörer. Er widerlegt dabei nicht nur Wort für Wort das am Haus der Presse angebrachte Transparent, auf welchem in großen Lettern Attribute wie „mutig“, „gastfreundlich“, „tolerant“ oder „bunt“ abgedruckt sind, sondern entkräftet auch eindrucksvoll den oft gegen die nationale Opposition vorgebrachten Einwand des Rassismus und der Menschenfeindlichkeit. Kurz darauf wird die Kundgebung beendet.

Während die Teilnehmer sich nun, ebenfalls wieder in Begleitung der Polizei, auf den Weg zurück zum Landtag machen, nehmen die Gegendemonstranten die Gruppe in die Zange. Die Polizei hat zunächst alle Mühe, die mit Knüppeln und anderen Schlagwerkzeugen bewaffneten Kriminellen in Schach zu halten. Nachdem es den Gewalttätern gelang, eine kleinere Gruppe von Kundgebungsteilnehmern am Landtag einzukreisen, werden diese nach einigen Diskussionen zur Sicherheit in den Landtag geführt, bis die Situation bereinigt und ein sicherer Abzug gewährleistet ist. Was für über die Jahre hart geprüfte Nationalisten nicht mehr sein kann als eine kleine Unannehmlichkeit, wird sich in den folgenden Tagen für die Demokraten noch zu einem handfesten Skandal auswachsen. Den Tränen nahe empört sich SPD-Landeschef Martin Dulig in Presse und Rundfunk, dass die „Feinde der Demokratie“ Unterschlupf im „Haus der Demokratie“ gefunden hätten. „Skandal, Skandal“ stimmen auch die kriminellen Antifaschisten mit ein, welche sich ein weiteres Mal in der Opferrolle gefallen, nachdem sie in Anbetracht ihrer aggressiven Drohgebärden von der Polizei in die Schranken gewiesen wurden.

Rückblickend betrachtet kann die in der sächsischen Landeshauptstadt facettenreich vertretene deutsche Widerstandsbewegung nach ihren Aktivitäten rund um den 12. und 13. Februar dieses Jahres und dem 6. Tag der deutschen Zukunft vor gut zwei Wochen wohl auch die Kundgebung der Dresdner Nationaldemokraten anlässlich des 17. Juni 1953 als Erfolg für sich verbuchen. Angesichts der Veranstaltungen der vergangenen Jahre bewegten sich nicht nur die ziemlich genau 100 Teilnehmer im Rahmen des zu Erwartenden, sondern auch der Ort der Kundgebung sowie die gehaltenen Redebeiträge erfüllten in vollem Umfang das, was man sich Seitens der Organisatoren für die diesjährige Veranstaltung zum Ziel gesetzt hatte. Die vermeintlichen Störungen während der Kundgebung und die im Nachgang herbeifabulierte Blockade einer „möglichen spontanen Demonstration“ spiegeln einmal mehr die Ohnmacht antifaschistischer Protestkultur wider, welche nach dem Überschreiten des Zenits vor allem in den Jahren 2010-13 an ihre Grenzen zu stoßen scheint. Erst am 7. Juni endete der Versuch, die Demonstration anlässlich des 6. Tages der deutschen Zukunft zu verhindern in einem Desaster für die Organisatoren des Forum gegen Rechts um den Jugendsekretär der ver.di-Jugend in den Kreisen Chemnitz-Erzgebirge und Vogtland-Zwickau, Jakob Gilles. Dieser sprach bezeichnender Weise im Vorfeld der NPD-Kundgebung in einem Interview mit dem von der Radioinitiative Dresden e.V betriebenen freien Dresdner Radiosender coloRadio sinngemäß von „irgend so einer Art Aufstand“, welcher sich am 17. Juni 1953 ereignet haben soll. Für Protagonisten wie Gilles oder auch den Linkspolitiker Silvio Lang vom Bündnis Dresden Nazifrei, der nicht nur aufgrund schlecht koordinierter Blockadeversuche beim erfolgreichen Gedenkmarsch des Aktionsbündnis gegen das Vergessen am 12. Februar dieses Jahres, sondern auch wegen seinem Kuschelkurs mit Oberbürgermeisterin Helma Orosz und deren Arbeitsgemeinschaft 13. Februar beim eigenen Anhang hart in der Kritik steht, ist dies also ein weiterer Misserfolg binnen weniger Monate. Denn der immer wieder bekräftigte Vorsatz, Aufmärsche und andere Aktionen der nationalen Opposition verhindern zu wollen, konnte in keinem der Fälle auch nur im Ansatz verwirklicht werden.

Linken Straßenterror stoppen! Medien-Verharmlosung und Polizei-Untätigkeit beenden!

DEMONSTRATION IN LEIPZIG!

Sie denken, wir stellen unseren Wahlkampf ein, wenn sie uns die Autos abfackeln? Sie meinen, wir verkriechen uns, weil sie unsere Fensterscheiben einschlagen? Sie erwarten einen Rückzug von der Verteilfront, indem sie uns auf offener Straße überfallen und zusammenschlagen?

FALSCH GEDACHT!

Die nationale Opposition in Leipzig weicht keinen Meter vor der Gewalt staatlich alimentierter und geschützter Gewalt zurück! Ihr agiert im Schutze der Dunkelheit und unter dem Schirm einer rot-roten Regierung der Linkspartei und SPD! – Wir stellen euch eine starke nationale und patriotische Gemeinschaft entgegen!

DESHALB!

Am Sonntag, den 18.05. RAUS AUF DIE STRAßE! Nationale Solidarität im Kampf um Leipzig! JN und Freie Kräfte rufen die Gemeinschaft zur Demonstration in Leipzig Lindenau. Treffpunkt 12:00 Lindenauer Markt, Beginn 13:00! Infos über die bekannten Kanäle.

Karl Polacek – Ein Nachruf

Zehn Tage ist es nun her, dass unser Freund und Kamerad Karl Polacek zur großen Armee abberufen wurde. Am 6. März hatte sein großes, stets für Deutschland streitendes Herz für immer aufgehört zu schlagen. Mit diesem Nachruf möchte ich mich von Karl verabschieden, der mir seit unserem ersten persönlichen Kennenlernen vor neun Jahren ein teurer Freund geworden war und mir stets mit Rat und Tat zur Seite stand.

Kindheit und Jugend

Geboren wurde Karl Polacek im Jahre 1934 in Wien, wo er bis zum April 1945 lebte und aufwuchs. Gemeinsam mit seiner Mutter, von welcher er stets mit großer Verehrung sprach, flüchtete der junge Karl wie viele seiner Landsleute vor der anrückenden Roten Armee. Nach einem kurzen Aufenthalt in einem Wiesenlager erreichten Karl und seine Mutter den Ort Freistadt unweit von Linz, wo sie Unterschlupf in einem alten Klostergebäude fanden. Nach etwa zwei Monaten kehrten sie in das zum Teil schwer zerstörte Wien zurück. Über diese Zeit schreibt Karl in Andreas Mölzers (Hrsg.) 2006 erschienenem Buch „Als wir ‚befreit’ wurden…“:

„… Die Soldaten machten sich fertig zum Abmarsch. Sie wollten sich nach Westen absetzen. Da tauchte ein Offizier auf und sagte, er wolle alle Mädchen und jungen Frauen mitnehmen. Man kann sie nicht den Sowjets in die Hände fallen lassen. Unsere Hausfrau wollte sich nicht von ihrer Tochter trennen und sperrte diese mit ihrer Freundin in ein Zimmer, dessen Türe sie mit einem Schrank unsichtbar machte. Diese List gelang, wie sie uns später erzählte. Die Russen, die eindrangen, bekamen von ihr etwas zu essen und danach zogen sie ohne Ärger zu machen ab. Meine Mutter überlegte lange, aber im vorderen Haus war auch eine Familie mit mehreren Töchtern und deren Freundinnen, und die waren entschlossen zu flüchten. So quartierten wir uns in einem LKW ein, der als Schreibstube diente.

Dann ging es los nach dem Westen. Langsam ging es weiter, immer wieder musste gehalten werden. Die Fahrzeuge waren beladen mit Soldaten und vielen Flüchtlingen. Am ersten Abend hielten wir auf einer Lichtung und ein Soldat meldete, dass sich der Leutnant erschossen hätte. Am nächsten Tag konnte ich noch sein Grab sehen, wo man Blumen darauf gelegt hatte und noch ein paar Kameraden herum standen.

Endlich erreichten wir Freistadt. Einige Kilometer vor der Stadt wurde auf einer großen Wiese das Lager aufgeschlagen. Weiter ging es nicht, da vorne auf der Bahnlinie stehen die Amerikaner. Den Umständen gar nicht angemessen, entspann sich ein fröhliches Lagerleben. Lagerfeuer brannten und es wurde gekocht und gewaschen. Ein Soldat schnitzte mir einen Speer, mit dem ich nach den Bäumen warf.

Es kam der 8. Mai 1945, die Sonne schien und es war ein geschäftiges Treiben auf der Wiese und die Rundfunkgeräte liefen. Plötzlich meldete der Sprecher, dass der Krieg zu Ende ist. Man nahm es gelassen zur Kenntnis. Bald tauchte der erste Amerikaner auf. Die Amerikaner standen am Bahndamm und ließen niemanden durch. Meine Mutter ging mit mir zu der Unterführung, aber es stand ein amerikanischer Panzer darin. In einem kleinen Haus daneben saßen amerikanische Offiziere. Meine Mutter erhielt einen abschlägigen Bescheid. Sie hätten Befehl, niemanden durchzulassen. Die Soldaten erhielten nach einigen Tagen Bescheid, wieder zu packen. Ein Offizier hielt eine Rede, wo er alle aufforderte, die Wiese ordentlich zurück zu lassen. Tatsächlich lag danach kein Müll herum, nur das Gras war zertreten und die Feuerstellen waren noch sichtbar.

Mit unserem Gepäck nahmen wir Aufstellung auf der Straße nach Freistadt, dorthin sollten sich alle Flüchtlinge begeben. Ab und zu marschierte eine Kolonne vorbei und manche hatten kleine Fahrzeuge mit. Die Soldaten schienen niedergeschlagen, aber nahmen ab und zu einige der Flüchtlinge mit, indem sie das Gepäck aufluden. Nur wir bekamen keine Gelegenheit, wir hatten einen großen viereckigen Korb und mehrere Koffer, das war eindeutig zu viel. Es wurde bereits dunkel und unheimliche Gestalten mit fremden Gesichtern tauchten auf. Kurz entschlossen nahm meine Mutter, was wir tragen konnten und wollten und machten uns auf den Weg. Kaum waren wir einige Schritte weg, da tauchten schon die Plünderer auf und machten sich an unserem Korb zu schaffen. Plötzlich stand ein großer schlanker deutscher Offizier da und brüllte, was da vorgehe.

Die Plünderer verdrückten sich sofort und meine Mutter sagte, dass uns niemand mitnehmen wollte, wir waren die letzten. Eben war eine Kolonne mit Ponys und kleinen Karren vorbei gekommen. Der Offizier rief ihnen nach und sie hielten an. Ein paar Soldaten sprangen herbei, packten unsere Habe und luden sie auf die bereits überladenen zweirädrigen Karren. Meine Mutter und ich waren glücklich und sie holte aus ihrer großen Tasche runde Schokoladenschachteln, die wir von den Soldaten bekommen hatten und teilte diese aus an die, die uns geholfen hatten. So kamen wir nach Freistadt. …“ [1]

Später zog es den bis ins hohe Alter mit einem schier unersättlichen Wissensdurst beseelten Karl Polacek in die Ferne. Als Seemann und später Offizier auf allen Weltmeeren lernte er ungezählte Länder, Völker und Rassen dieser Erde kennen. Abenteuer, von denen er bei jedem unserer Treffen mit großer Begeisterung immer wieder erzählte.

Politisches Wirken und Verfolgung

Anfang der 1980er Jahre ließ Karl sich im niedersächsischen Mackenrode, einer damals 300-Seelen Gemeinde im Göttinger Einzugsgebiet, nieder. Anfangs in der NPD aktiv, verließ er diese 1985 und gründete einen Kreisverband der Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei (FAP) welche 10 Jahre später, 1995, verboten werden sollte. Innerhalb der Partei bekleidete Karl Polacek unter anderem das Amt des Schatzmeisters und war FAP-Bezirkvorsitzender und Landesvorsitzender Niedersachsen. Sein Haus, nach kurzer Zeit eines von mehreren bundesweiten FAP-Zentren, war schnell ein Dorn im Auge demokratischer Politiker und der bis heute extrem gewaltbereiten autonomen Szene in Göttingen. Das aufgrund der notwendigen Schutzmaßnahmen wie Stacheldraht und Wachhunden zur „Festung der Rechtsextremen“ hochstilisierte Grundstück wurde, wie auch Karl selbst, immer wieder zum Ziel gewalttätiger Angriffe. Einer dieser brutalen Überfälle, bei denen Angehörige des autonomen „Kommando Otto und Lotte Rotholz“ Karls Haus in Brand stecken wollten, ist dokumentiert im stenographischen Bericht der 3. Sitzung des Niedersächsischen Landtages vom 13. Mai 1998:

„Am 26. Oktober 1991 kam es vor dem Wohnobjekt des bekannten Rechtsextremisten Karl Polacek, der dort anläßlich des österreichischen Nationalfeiertages mit rund 25 Teilnehmern der FAP ein Treffen abhielt, in Mackenrode zu einer 30minütigen offenen Straßenschlacht zwischen 50 vermummten Autonomen und Anhängern der FAP. Im Verlaufe der Auseinandersetzungen warfen Autonome Molotowcocktails auf das Dach des Holzhauses von Karl Polacek und versuchten, die vor dem Objekt geparkten Kraftfahrzeuge der rechtsextremistischen Versammlungsteilnehmer anzuzünden. Die FAP-Anhänger wurden mit Zwillen beschossen. Als Geschosse dienten u. a. Stahlmuttern und Stahlkugeln. Ein FAP-Anhänger erlitt dabei eine Schädelfraktur unterhalb des linken Auges. Die Angehörigen der rechtsextremistischen Szene sagten später aus, einem fest gefügten „schwarzen Block“ gegenübergestanden zu haben. Die in der ersten Reihe des „schwarzen Blocks“ befindlichen Personen hätten mittels Zwillen Stahlmuttern verschossen. Die Aktivitäten seien durch zwei abgesetzt stehende Personen koordiniert worden.

Im Anschluß zogen sich die Linksextremisten zu ihren Fahrzeugen zurück und fuhren in Kolonne nach Göttingen. Eine von der Polizei eingerichtete Straßensperre wurde von den meisten Fahrzeugen trotz eindeutiger Haltezeichen der Polizeibeamten umfahren. Ein Beamter mußte sich mit einem Sprung in Sicherheit bringen, um nicht überfahren zu werden.

Am 27. Oktober 1991 ging bei den örtlichen Medien ein Selbstbezichtigungsschreiben ein, in dem „Autonome Antifaschisten und Antifaschistinnen“ die Verantwortung für diese Ereignisse in Mackenrode übernahmen.“ [2]

Kurz zuvor hatte Niedersachsens damaliger Innenminister Gerhard Glogowski Karls Ausweisung aus der BRD erwirkt. Er wurde daraufhin durch die Ausländerbehörde des Landkreises Göttingen aufgefordert, das Land binnen eines Monats zu verlassen. Gegen die Ausweisung legte Karl juristische Mittel ein. Obwohl die Gerichte noch nicht über den Fall entschieden hatten, verhafteten Polizisten Karl Polacek im Januar 1992 auf Anweisung des Innenministers Glogowski – der die Ausweisung mittlerweile zur „Chefsache“ erklärt hatte – und brachten ihn über die Grenze.

„Ein unter rechtsstaatlichen Gesichtspunkten nicht unumstrittenes Verfahren“ [3],

beschrieb dereinst selbst der Zeit-Redakteur Heinrich Thies diesen Vorgang, den Glogowski schon 1991 mit dem zynischen Ausspruch kommentierte:

„Wir hatten schon mal einen Österreicher zuviel“. [4]

In Österreich fand Karl zunächst Unterkunft beim ehemaligen Landessprecher der 1988 behördlich aufgelösten Nationaldemokratischen Partei (NDP), Friedrich „Fritz“ Rebhandl. Bis 1938 Mitglied in der bis dahin in Österreich verbotenen Hitlerjugend und Freiwilliger der Division „Das Reich“ der Waffen-SS fungierte Rebhandl auch als Leiter der 1982 gegründeten Gruppierung Volkstreue Soziale Ordnung (VSO). Er verstarb im August 2006. Karl ließ sich im Raum Salzburg nieder und entfaltete alsbald wieder eine rege Aktivität. So dürfte vor allen den älteren Jahrgängen der „Braunauer Ausguck“, ein von Karl herausgegebenes Rundschreiben an seine Kameradinnen und Kameraden zur See und an Land in aller Welt noch in lebhafter Erinnerung sein.

Doch schon früh hatten auch die Behörden in Österreich Karl ins Visier genommen. So übermittelte bereits im Dezember 1992 die Sicherheitsdirektion Oberösterreich einen Bericht über den „Neonazi Karl Polacek“ an die Staatsanwaltschaft in Ried. Im Januar 1994 beantragte diese beim Untersuchungsrichter die Einleitung einer Voruntersuchung wegen des Verdachts der NS-Wiederbetätigung nach § 3 g, später noch § 3 h, des Verbotsgesetzes. Weitere vier Jahre später, im August 1998, wurde bekannt, dass Karl sich im folgenden Jahr vor einem Geschworenengericht verantworten müsse. Für die über Jahre andauernden Ermittlungen erntete der zuständige Staatsanwalt Heinrich Steinsky die Häme linker Politiker und Medien. Bewusst soll Steinsky, damals Mitglied der schlagenden Verbindung „Suevia“ in Innsbruck, die Ermittlungen nicht nur im „Fall Polacek“, sondern auch in ähnlichen Prozessen in die Länge gezogen haben.

Der gegen ihn 1999 verhängten Freiheitsstrafe wich der Freigeist Karl Polacek aus und ging ins Ausland. Gesucht mit internationalem Haftbefehl wurde er 2001 in Griechenland in Gewahrsam genommen und saß einige Monate in Haft, bis über seine Auslieferung entschieden wurde – er durfte bleiben. Schnell fand Karl auch in seinem griechischen Exil Anschluss und lernte neue Kameraden und Freunde kennen. Aktiv beteiligte er sich an den Aktivitäten der Goldenen Morgenröte, wovon eine Ehren-Urkunde der Organisation zeugte, die immer im Eingang seines kleinen Häuschens hing. Bis zuletzt besuchte er verschiedene Protest- und Gedenkveranstaltungen der Goldenen Morgenröte, sowie unterschiedlicher nationaler Gruppen und Parteien im ganzen Land. Beispielhaft dafür sollen hier nur der traditionelle Imia-Marsch in Athen oder das Gedenken an die Schlacht bei den Thermopylen Erwähnung finden.

Am 06.05.2007 trat Karl wieder der NPD bei. Gleichzeitig plädierte er in seinem zuvor verfassten Aufruf mit Datum vom 08.04.2007 für einen Eintritt möglichst vieler junger Kameraden in die Partei, wobei er jedoch gleichzeitig feststellte:

„… Wir sind uns natürlich im Klaren, wir kämpfen nicht für Parteien und Vereine, nicht für irgendwelche Madatare, sondern wir kämpfen für Deutschland, und da ist kein Opfer zu hoch … … Wie kann es kommen, daß ein Volk, das auf der ganzen Welt als fleißig, sparsam und erfinderisch bekannt ist, bis über die Ohren verschuldet ist? Warum läßt das Volk zu, daß deutsche Soldaten in alle Welt verschickt und früher oder später verheizt werden? Das Geld dafür wird vom internationalen Kapital geborgt, um dessen Interessen durchzuboxen! – Mit diesem Irrsinn muß Schluß gemacht werden, und jeder junge Deutsche ist verpflichtet, in diesen Kampf zu gehen, denn es geht um die Zukunft Deutschlands und damit um die Zukunft aller junger Deutschen und deren Nachkommen! …“ [5]

In diesem Sinne hatte also auch Karl sich entschlossen, nach seinem Austritt im Jahre 1985 der NPD wieder beizutreten, welcher er bis zu seinem Tod als Mitglied im Kreisverband Eichsfeld, unter Führung seines engsten Freundes Thorsten Heise, angehörte.

Persönliche Erlebnisse

Nach einiger Zeit des Briefkontaktes reiste ich 2005 das erste Mal nach Griechenland, um Karl Polacek persönlich kennen zu lernen. Ohne zu wissen was mich erwartete, machte ich mich auf die Reise und erreichte das Land über einen kleinen Militärflughafen am nordwestlichen Zipfel der Halbinsel Peloponnes. Hier lernte ich einen Mann mit Persönlichkeit und Charakter kennen, der – das kann ich rückblickend ohne Übertreibung sagen – wohl einzigartig war. Vom ersten Augenblick nahm er mich in seinem kleinen Häuschen auf, als würden wir uns schon jahrelang kennen. Hier begrüßte er also Gäste, Kameraden und Freunde aus aller Welt und von hier aus hielt er Kontakt zu ungezählten Menschen in aller Welt. Nicht nur zu persönlichen Freunden und einfachen Kameraden wie mir, sondern auch zu bekannten Persönlichkeiten wie dem zuletzt in Südafrika lebenden Jagdflieger, dem Hauptmann Dr. Heinz-Georg Migeod, dessen Lebenserinnerungen der Autor Andreas Biere in seinem 2011 erschienenen Buch „So war es…“ [6] festhielt.

Karl war ein positiv verrückter Typ, bis ins hohe Alter hinein. Nicht nur, dass er die ganze Flut meiner Fragen über seine Jugend und spätere Kampfzeit bei der FAP mit Geduld anhörte und beantwortete, brachte er mir auch Land, Leute und Kultur näher. So fuhren wir mit seiner „Maschine“, einem kleinen Moped, ca. 100 km die Westküste ab, von der kleinen Stadt Amaliada bis über den Golf von Patras bis nach Nafpaktos, einer westgriechischen Hafenstadt am Eingang zum Golf von Korinth, wo die venezianisch-spanische Flotte unter Don Juan de Austria bei der Seeschlacht von Lepanto am 7. Oktober 1571 die dort stationierte Flotte der Osmanen besiegte. Auch bei unseren späteren Treffen gehörte ein ausgedehntes Kulturprogramm immer zu Karls Planungen. Ob Olympia, Tripolis, Sparta – Museen, antike Stätten, historische Orte – die Geschichte wurde lebendig und entsponn sich vor dem geistigen Auge, wenn Karl mit seinem unheimlich großen Wissensschatz die Dinge in seiner unvergleichlichen Art erläuterte. Auch wenn er sich angesichts seines Alters und seiner Lebensleistung ein wenig Müßiggang redlich verdient hatte, Faulenzerei war für Karl stets ein Graus.

Karl war immer ein stolzer Charakter. Stets hilfsbereit, dachte er ständig an das Wohl seiner Freunde und Kameraden und als letztes erst an sich. Als ich ihm vor ein paar Jahren noch einen Gehstock aus der Stadt mitbrachte, weil er Probleme mit dem Bein hatte, ließ er sich erst dazu überreden als ich meinte, er könne den Stock ja auch als Passivbewaffnung gegen schnorrende Sinti und Roma verwenden, welche man in Griechenland oft antrifft. Auch sonst war Karl immer für einen Spaß zu haben. In unauslöschlicher Erinnerung bleiben die Ausflüge und langen Abende mit den vielen Gesprächen und Erzählungen. Zuletzt trafen wir uns vor vier Jahren, ein letztes Wiedersehen war uns nicht mehr vergönnt.

„…endlich verreckt!“

Noch über seinen Tod hinaus wird Karl Polacek von den menschenverachtenden Ideologen der kriminellen Linken bespuckt. So geifert die Autonome Antifa Freiburg ganz im Stil des Rotfrontkämpferbundes der frühren 1930er Jahre unter den Titel „Mit tiefer Genugtuung“:

„Der ehemalige niedersächsische FAP-Landesvorsitzende und „Anti-Antifa“-Aktivist Karl Polacek ist tot. Das von Polacek betriebene Nazi-Schulungszentrum in Mackenrode war ab Anfang der 1980er Jahre das Zentrum der Naziszene in Südniedersachsen. Der skandalöse Prozess gegen Göttinger Antifas, die gegen das Nazizentrum demonstrierten, endete mit einem Freispruch. Zu Polaceks Zöglingen gehörte Thorsten Heise. Polacek wurde 1992 nach Österreich abgeschoben und dort 1998 wegen Wiederbetätigung verurteilt. Der Nazi floh daraufhin und wurde im Dezember 2001 in Griechenland verhaftet, wo er nach Absitzen einer zweijährigen Haftstrafe weiterhin lebte. Am 6. März ist das Nazischwein endlich verreckt.“ [7]

Doch auch wenn so manchem von uns angesichts solch geistiger Niedertracht die Worte fehlen – Karl hätte sicherlich ohne große Mühe eine passende Antwort parat gehabt.

Wir aber, lieber Karl, wollen Dich so in Erinnerung behalten wie wir Dich kennen lernen durften. Als aufrechten Kämpfer, als stets wachen und aufgeschlossenen Freigeist, als einen der besten. Deinem leuchtenden Beispiel wollen wir folgen und unseren Kampf in Deinem Sinne weiter gestalten. All jenen, denen es nicht vergönnt war Dich kennen zu lernen wollen wir damit ein Beispiel geben von Deiner menschlichen Größe, Deiner Beharrlichkeit und Deinem Opfermut.

Karl Polacek –
verfolgt, enteignet, inhaftiert und dennoch aufrecht und ungebrochen bis zum Letzten.

Karl Polacek –
für immer in unseren Herzen!

Maik Müller
Dresden, den 16.03.2014

[1]: „Als wir ‚befreit’ wurden…“, Wien 2006, W3 Verlagsgesellschaft m.b.H., ISBN 3-900052-07-7, ab Seite 387

[2]: Stenographischer Bericht der 3. Sitzung des Niedersächsischen Landtages vom 13. Mai 1998, ausgegeben am 03.06.1998, Seite 34

[3]: http://www.zeit.de/1992/06/gastrecht-verwirkt

[4]: http://www.zeit.de/1991/43/aus-fuer-polacek

[5]: „!!! AUFRUF!!!“, Karl Polacek, 08.04.2007

[6]: „So war es…“, Riesa 2011, Nation & Wissen Verlag, ISBN 978-3-9814347-1-2

[7]: https://autonome-antifa.org/?breve4902

16_03_14_01

Polizeiwillkür überschattet Cottbuser Trauermarsch

Drei Tage nach dem Gedenkmarsch zu Ehren der Dresdner Luftkriegsopfer vom 13. Februar 1945, rief trotz nasskalten Wetters der Befehl des Gewissens bis zu 150 junge Deutsche, Männer und Frauen, zum Gedenken an den 69. Jahrestag des alliierten Bombenterrors über Cottbus.

Vom Treffpunkt am Spreewaldbahnhof aus, bog der Demonstrationszug in die Wilhelm-Külz-Straße ein. Schon während der hier von Ronny Zasowk, Stadtverordneter der NPD in Cottbus und Mitglied im Parteivorstand der NPD, gehaltenen Ansprache, wurde die Strategie der vor Ort eingesetzten Polizei deutlich. So richteten sich von Beginn an die Maßnahmen der Beamten lediglich gegen die friedlichen Teilnehmer des Trauermarsches anstatt gegen kriminelle Steinewerfer und Blockierer – ein Zustand, den man bereits aus Dresden, Bad Nenndorf und anderen Städten zur Genüge kennt. So gelang es den Störern auch, unter den Augen der Polizei, sich immer wieder zu neuen Blockaden zu sammeln.

Als der Demonstrationszug über die Friedrich-Engels-Straße zog und wenig später in die Kral-Liebknecht-Straße einbog, öffnete Augenzeugenberichten zufolge die Polizei eine Absperrung, woraufhin bis zu 200 Personen im Kreuzungsbereich Lausitzer-/Karl-Liebknecht-Straße eine weitere Blockade bilden konnten. Nahezu zeitgleich offerierte der leitende Beamte der Versammlungsleitung, dass es nun nur noch den Weg zurück zum Spreewaldbahnhof gäbe. Auf Vorschläge der Versammlungsleitung, über zu diesem Zeitpunkt freie Straßenzüge den Demonstrationszug umzuleiten, wurde von Seiten der Polizeiführung nicht eingegangen.

So wurde an Ort und Stelle eine Zwischenkundgebung abgehalten, bei welcher sowohl der freie Aktivist Maik Müller aus Dresden, als auch der Landesvorsitzende der JN Sachsen, Paul Rzehaczek, ihre Worte an die Demonstrationsteilnehmer und Cottbuser Bürger richteten.

Als sich abzeichnete, dass ein weiteres Verharren in der Karl-Liebknecht-Straße entgegen den mehrfachen Lautsprecherdurchsagen der Polizei lediglich deren Einsatz von Gewalt gegen die friedlichen Teilnehmer der Versammlung bedeuten würde, begab man sich unter Protest zurück in Richtung des Ausgangspunktes. Bei diesem Rückmarsch kann es erneut zu schweren Straftaten, gegen welche die Polizei auch diesmal nicht einschritt. Ungehindert schleuderten kriminelle Gegendemonstranten Steine in den Demonstrationszug und nahmen damit schwere Verletzungen der Teilnehmer in Kauf. Abschließende Worte sprach Kamerad Klaus Beier, bevor die Veranstaltung offiziell beendet wurde.

Im Anschluss an die Versammlung kam es zu gewalttätigen Übergriffen krimineller Antifaschisten gegen Teilnehmer des Trauermarsches, wobei eine Flasche als Schlagwaffe zum Einsatz kam und ein Kamerad Kopfverletzungen erlitt.

Demonstration am 17.Juni in Dresden – „Damals wie heute: Alle Macht dem Volke“

Demonstration des „Dresdner Aktionskreises 17.Juni 1953“ zum 57.Jahrestag des Arbeiteraufstandes in der ehemaligen DDR.

Am 17.Juni 1953 in Dresden: 5000 Arbeiter des SAG Sachsenwerk Niedersedlitz rufen den Generalstreik aus und formieren sich zum Marsch in Richtung Innenstadt. Auf dem Weg dorthin schließen sich ihnen tausende weitere Streikende aus anderen Betrieben an. Am Nachmittag treffen die Demonstrationszüge aus allen Teilen Dresdens in der Innenstadt ein, wo sich insgesamt 20.000 Aufständische versammeln. Sie bilden einen Ausschuß, der ihre politischen und sozialen Forderungen formuliert. Sie fordern den Rücktritt der Regierung, den Sturz des Arbeiter-und-Bauern-Staates und die Wiederherstellung der Einheit Deutschlands. Sie wollen freie und geheime Wahlen und Freiheit für politische Gefangene. Aber auch die Senkung der Lebenshaltungskosten und der HO-Preise, die Auszahlung der Löhne nach den alten Normen und die Aufhebung der Verschlechterung der Sozialfürsorge gehören zu ihren Forderungen.

Viele dieser Forderungen sind auch heute wieder aktuell. Zehntausende Menschen in Dresden beziehen Hartz IV oder gehen einer Arbeit nach, von der sie nicht leben können. In den Gefängnissen sitzen wieder unzählige politische Gefangene, die wegen Meinungsdelikten und ähnlichem zu Haftstrafen verurteilt worden sind. Die Menschen auf der Straße sind unzufrieden mit der Regierung, die sich als Sozialamt der gesamten Welt versteht und Geld für jeden Firlefanz noch so kleiner Randgruppen in Deutschland übrig hat, aber für die Masse des deutschen Volkes die staatliche Fürsorge auf ein Minimum reduziert. Die Zeit ist reif für Veränderung. Darum heißt es damals wie heute: Alle Macht dem Volke!

Ort und Beginn: Donnerstag, 17.Juni 2010, in Dresden auf dem Postplatz vor dem Denkmal für den Arbeiteraufstand (Panzerkette). Treff: 18.30 Uhr. Beginn: 19.00 Uhr.