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Arbeitskreis Jugend: Entdecke Deine Heimat

Der bereits 1990 gegründete Nationalpark Sächsische Schweiz mit seiner Fläche von 93,5 Quadratkilometern war an diesem Wochenende Ziel eines Ausflugs des „Arbeitskreis Jugend“ freier Aktivisten unter dem Motto „Entdecke Deine Heimat“. Unter diesem Motto führten verschiedene Ausflüge unter anderem bereits ins Weißeritztal, nach Freiberg, Colditz oder ins Meißner Land. Diesmal sollte uns der Weg also in die Sächsische Schweiz führen. Doch nicht die weitbekannten, zerklüfteten Sandsteinfelsen waren unser Ziel, sondern das malerische Sebnitztal.

Die Sebnitz, welche in Böhmen als Wölmsdorfer Bach entspringt und sich nach etwa 31 Kilometern bei Porschdorf mit der Polenz zum Lachsbach vereinigt ist über einige Kilometer auch Grenzfluss zwischen der heutigen Tschechei und der BRD. Entlang dieses Flusses führten uns die schmalen Waldwege durch Berge und Täler, über kleine Bachläufe, Wiesen und Auen. An besonders schmalen Stellen halfen bergseitig, am Fels befestigt Ketten, den nötigen Halt zu finden. Gemeinsam wurden auch diese Passagen mit Leichtigkeit gemeistert und nachdem das alte Schloss und die Sputhmühle passiert waren, folgten wir dem Wanderweg weiter ins Schwarzbachtal. Die 1882 von Robert Sputh gegründete Mühle, war nicht nur Holzschleiferei und Holzpappenfabrik sondern auch der weltweit erste Produktionsort für Bierdeckel. 1937 fiel die Mühle einem Brand zum Opfer und wurde nicht wieder errichtet.

Hier nun, an der Kreuzung ins Schwarzbachtal folgten wir dem Wegweiser in Richtung des Goßdorfer Raubschlosses, welches unser eigentliches Wanderziel an diesem Tage war. Bevor wir jedoch die Überreste der Burg Schwarzenbach, welche im Volksmund Goßdorfer Raubschloss genannt wird, bewundern konnten, stand noch ein anstrengender Anstieg bevor. Erstmals erwähnt wurde die Burg 1372 und gehörte dem böhmischen Adelsgeschlecht der Berken von der Duba. Errichtet wurde sie wahrscheinlich zum Schutz der durch das Tal verlaufenden Handelsstraße in die Lausitz. 1443 ging die Burg an Sachsen. Zu dieser Zeit dienten die verfallenen Gebäude wiederholt Räubern als Unterschlupf. Um die Erinnerungen an die ehemalige Burganlage wach zu halten, ließ der Rittergutsbesitzer von Ulbersdorf auf den recht spärlichen Mauerresten 1858 eine künstliche Ruine mit Zubauten eines Rundturmes und Spitzbogengemäuer errichten.

Nach einer ausgiebigen Rast brachte eine Kameradin uns noch einige wissenswerte Fakten zur Burg und der näheren Umgebung näher. Nach den interessanten Ausführungen wurde das letzte Stück des Ausfluges in Angriff genommen. Weiter durch das Schwarzbachtal führte der Weg hinaus aus dem Wald, hinein in das ländliche Gebiet. Vorbei am 311 Meter hohen Hutberg, wo der Sage nach ein dort lebendes Zwergengeschlecht einen Schatz verbergen soll, ging es hinein in eines der vielen gemütlichen Dörfer in der Sächsischen Schweiz, wo nach einem Besuch des Kriegerdenkmales und einer abermaligen Rast der Ausflug mit Speis und Trank seinen Ausklang fand.

„Arbeitskreis Jugend“ freier Aktivisten

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Arbeitskreis Jugend: Schulung in Ostsachsen

Eine Schulung führte an diesem Sonnabend der Arbeitskreis Jugend freier Aktivisten im Raum Ostsachsen durch. Der zweigeteilte Vortrag, welcher sich mit angewandter Rhetorik im ersten und mit Demonstrationen als Mittel des politischen Kampfes im zweiten Teil befasste, richtete sich vor allem an junge Kameradinnen und Kameraden, welche sich selbstständig zu engagieren bereit sind und dem entsprechend ihre Fähigkeiten für die tägliche politische Auseinandersetzung bewusst weiterentwickeln und schärfen wollen.

Umfassend und dennoch gut verständlich legte der erste Referent einfache rhetorische Grundlagen dar und verdeutlichte deren Einsatz an Beispielen. Dies sollte zunächst einen Einstieg in das weite Thema der Rhetorik bieten und besonders mit Hinblick auf den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit jedem der Anwesenden die Möglichkeit eröffnen, sich zukünftig der Vielfalt dieses Themenfeldes zu bedienen. Bei dieser ersten Einführung standen vor allem das Erkennen und der Einsatz von Mimik und Gestik im Vordergrund. Diesem interessanten Beitrag schloss sich ein zweites Referat an, welches sich wie schon erwähnt mit Demonstrationen als Mittel des politischen Kampfes auseinandersetzte. Auch dieser Beitrag richtete sich an praxisbezogenen Beispielen aus und verdeutlichte so besonders anschaulich die an jeden Einzelnen gestellten Anforderungen. Das Hauptaugenmerk hierbei lag vor allem auf dem Bereich der Vor- und Nachbereitung politischer Aktionen sowie dem Verhalten vor, während und nach Demonstrationen und anderen politischen Veranstaltungen. Besonders positiv anzumerken ist, das hierbei auch eine Reihe von Negativbeispielen eingeflochten wurde um Fehlentwicklungen deutlich aufzuzeigen.

Dem gut einstündigen theoretischen Teil schloss sich nun ein praktischer an, welcher sich noch einmal spezifisch mit dem Herstellen von Transparenten als Demonstrationsmittel befasste. Zunächst wurden den Teilnehmern sämtliche benötigten Materialien und Arbeitsmittel vorgestellt, sowie die genaue Arbeitsreihenfolge mittels einer multimedialen Präsentation näher erläutert. Anschließend war jeder dazu aufgerufen, sich in der praktischen Umsetzung der zuvor geschilderten Abläufe zu versuchen. Nur auf diesem Wege der praktischen Erfahrung wird es auch zukünftig dem Einzelnen möglich sein, seine Fähigkeiten zu erkennen, zu schärfen und sich diesen Fähigkeiten entsprechend aktiv in den Reihen des Nationalen Widerstandes, stets ausgerichtet an dessen Bedürfnissen, zu engagieren.

„Arbeitskreis Jugend“ freier Aktivisten

Lebendige Jugendarbeit – gestern, heute und morgen

Sie unternehmen Wanderfahrten und organisieren Jugendtreffs. Sie gestalten Transparente, unterstützen gemeinsam Aktionen der nationalistischen Fundamentalopposition, schreiben Artikel und Berichte. Doch nicht nur die praktische Umsetzung eines beständigen Aktionismus, sondern auch die theoretische Planung, Vor- und Nachbereitung haben sie sich zur Aufgabe gemacht. So erstellen sie Schulungsmaterial für die Jüngsten in unseren Reihen, tragen in Diskussionsrunden zur politischen Meinungsbildung bei, verteilen Flugblätter und Zeitschriften und bilden einen festen Anlaufpunkt für diejenigen welche gewillt sind sich zielgerichtet an den Notwendigkeiten des Widerstandes aktiv einzubringen. Stets ausgerichtet an den persönlichen Fähigkeiten des Einzelnen.

In regelmäßigen Abständen kann man von den Aktivitäten des „Arbeitskreis Jugend“ freier Aktivisten lesen. Grund genug, dieses Projekt parteifreier Kräfte im Nationalen Widerstand einmal etwas näher zu beleuchten.

Neben vielen anderen haben sich auch die parteifreien Aktivisten Simon Richter aus Radeberg und Maik Müller aus Dresden der Jugendarbeit verschrieben. Richter, der seit dem 7.Juni 2009 als parteiloser Stadtrat für die NPD im Radeberger Rathaus sitzt, sieht die Notwendigkeiten seines Engagements im Projekt „Arbeitskreis Jugend“ ganz klar.

„Den Heranwachsenden muss eine Alternative zum brd-Mainstream geboten werden. Eine staatliche Jugendarbeit gibt es kaum und diese erschöpft sich meist in linken und multikulturellen Projekten, wo selbstständiges Denken, Charakter- und Persönlichkeitsbildung nicht stattfinden können. Das Ergebnis dieser Politik ist das heute vielfach vorherrschende abgeflachte, eindimensionale Weltbild in unserer Jugend mit ich-bezogenem Denken und wurzellosen Charakteren, wie sie das kapitalistische System benötigt. Realistisch gesehen können wir diesen Fehlentwicklungen mit unseren beschränkten Möglichkeiten nicht so entgegentreten, wie es nötig wäre. Die zur Verfügung stehende Zeit ist zu gering. Außerdem ist ohne den Willen der jungen Menschen, auf alternative Perspektiven – politisch wie persönlich – hinzuarbeiten, eine dauerhafte Arbeit nicht möglich. Daher ergibt sich auch in unseren Reihen eine mehr oder weniger schwankende Fluktuation, viele kommen und gehen. Für einen Teil der Jugendlichen, die zu uns stoßen, sind wir daher auch eher „Durchlauferhitzer“; sie bekommen eine gewisse nationale Grundeinstellung und gehen dann wieder ihre eigenen Wege. Ob dies trotzdem einmal von Wert sein wird, muss die gesellschaftliche Entwicklung zeigen. Deswegen liegt der Fokus unserer Arbeit auf dem Teil der jungen Kameraden, die sich langfristig zu engagieren bereit sind. Mit ihnen gemeinsam entsteht die Basis für eine kontinuierliche politische Arbeit, bei der jeder nach seinen Fähigkeiten mitwirkt. Das ist zentraler Punkt unserer Arbeit mit und am jungen Menschen.“

Dass sich diese Arbeit zunehmend schwieriger gestaltet, daraus macht der freie Nationalist Maik Müller aus Dresden keinen Hehl. Müller, der seit 10 Jahren politisch aktiv ist und sich in verschiedenen Projekten wie beispielsweise dem Aktionsbündnis gegen das Vergessen engagiert, sieht die Probleme vor allem in der fehlenden weltanschaulichen Festigung junger Kameraden.

„Viele junge Leute missinterpretieren den Begriff des freien Nationalismus. Sie verwechseln die Möglichkeit sich als freier Nationalist nicht zwingend an eine bestimmte Organisation binden zu müssen mit einem antiautoritären Lifestyle.“

Die damit einhergehende Respektlosigkeit gegenüber älteren Kameraden, das Voranstellen eigener Interessen vor die Belange des Nationalen Widerstandes in seiner Gesamtheit, Neid und Hetzerei die eine konstruktive Zusammenarbeit oft über Jahre hinweg unmöglich machen sind ständige Begleiter und auch dem heute 27jährigen Dresdner nicht fremd.

„Neider, Selbstdarsteller und Schwätzer, die mit ihren Worten viel zu bewegen scheinen sind Gift für die Entwicklung eines gesunden Gemeinschaftsempfindens. Blickt man hinter die Fassade, bleibt oft nicht viel mehr als hohle Phrasendrescherei und pseudo-revolutionäres Machogehabe. Die sich daraus ständig ergebenden Spannungen sind kontraproduktiv und suboptimal für eine konstruktive, nach vorn gerichtete politische Arbeit und bringen oftmals mehr Schaden als Nutzen mit sich.“

Hinzu kommt, dass sich Oberflächlichkeiten schneller nach Außen hin darstellen lassen, als dies gemeinhin durch langfristige kontinuierliche Arbeit der Fall ist. Durch unüberlegte Aktionen wird der eigene Trieb des blindem Aktionismus bedient, ohne sich dabei die Frage zu stellen in wie weit dieses Handeln an den Notwendigkeiten des Nationalen Widerstandes ausgerichtet ist. Die dadurch entstehende Illusion viel zu bewegen, übt einen nachvollziehbar hohen Anziehungsgrad auf junge Charaktere aus, wirkt aber nicht zu selten einer weltanschaulichen Festigung durch ernsthafte und eigenverantwortliche Jugendpolitik entgegen. Im Ergebnis dieser Zustände entwickeln sich keine weltanschaulich gefestigten Mitstreiter, sondern oft subkulturell geprägte Erscheinungsformen welche in Ermangelung eben dieser inneren Festigung dem Druck des Systems und seiner Exekutive nicht auf Dauer standhalten und letztendlich wieder wegbrechen. Dies steht im krassen Widerspruch zu den Ansprüchen einer selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Handlungsweise revolutionärer, nationalistischer Jugendpolitik.

„Jedoch wird uns eine – früher war Alles besser – Mentalität hier nicht weiterbringen“ sinniert Müller. „Eine Kapitulation vor diesen zugegeben schwierigen Realitäten würde gleichzeitig einen Sieg der brd-Umerziehungsmaschinerie bedeuten. Aus diesem Grund werden wir unsere Arbeit weiterführen und nach Möglichkeit immer weiter ausbauen.“

Das diese Jugendarbeit alles andere als langweilig ist, stellten die Aktivisten des „Arbeitskreis Jugend“ in der Vergangenheit mehr als einmal unter Beweis. Dies ist vor allem der Verdienst derjenigen, welche die Notwendigkeit einer nach vorn gerichteten, auf die Belange des Nationalen Widerstandes zugeschnittenen Jugendpolitik, ohne egoistische Besserstellerei, erkannt haben.

Doch die Geduld und die vielen Stunden aufopferungsvoller Arbeit zahlen sich am Ende aus. So gelang es dem „Arbeitskreis Jugend“ unter anderem den Leitfaden „Meine Aktivistenfibel“ als Material zur Grundlagenschulung junger Aktivisten fest zu etablieren. Von der Ausarbeitung, welche der Vermittlung von Basiswissen zum weiteren Aufbau einer verantwortungsbewussten, kontinuierlichen Arbeitsweise dienen soll, sind bundesweit bereits mehr als 1000 Exemplare herausgegeben worden. In enger Kooperation mit befreundeten Aktivisten aus anderen europäischen Ländern wird derzeit auch an der Übersetzung des Leitfadens in verschiedene Sprachen gearbeitet. Auch gelang es, junge lernbereite Aktivisten fest in bestehende Strukturen einzubinden. So auch Patrick und Philipp, zwei junge Männer die genau wissen was sie wollen und worauf es ankommt.

„Die durch den Arbeitskreis praktizierte Zusammenarbeit mit jungen Menschen stärkt die Kraft des Einzelnen. Die Kraft des Einzelnen stärkt das große Ganze – unsere Bewegung. Mit gutem Beispiel voran gehen ist ein wichtiger Bestandteil der Jugendarbeit. Jeder muss in der Lage sein sich ein- und unterzuordnen wenn es darauf ankommt. Selbstdarsteller und selbsternannte Führer brauchen wir nicht“, da sind sich die beiden 19 und 20 jährigen einig.

Seit mehr als einem Jahr nutzen nicht nur die beiden die Möglichkeiten des „Arbeitskreis Jugend“ und profitieren dabei ganz bewusst von den Erfahrungen älterer Kader. Als Fotograf und Jungautor haben sie so bereits ihren festen Platz in der Gemeinschaft des Widerstandes gefunden und gestalten so, ihren persönlichen Fähigkeiten entsprechend, die politische Arbeit in ihrer Region aktiv mit.

In diesem Sinne voran – jung, frech und zielstrebig. Für eine lebendige Jugendarbeit – gestern, heute und morgen.

Der „Arbeitskreis Jugend“ freier Aktivisten ist im Weltnetz unter: http://www.netzwerkmitte.com oder postalisch unter: F.R.D. – Postfach 28 02 39 – 01142 Dresden zu erreichen.

Kameradschaft – Ein Beitrag aus dem Autorenwettstreit des „Arbeitskreis Jugend“

Wir alle haben einen Kampf zu führen, den Kampf um unser Vaterland. Erretten wollen wir es aus dieser dunklen Stunde, in der Massenarbeitslosigkeit, Multikultur und Fremdengewalt an der Tagesordnung sind. Einst zogen unsere tapferen Großväter in die weite Welt, um ihr allerheiligstes, ihre Heimat, ihre Familien zu schützen, Werte zu wahren und um Gerechtigkeit walten zu lassen. Das wichtigste Gut im Kampfe um die Freiheit war die Kameradschaft dieser tapferen Männer. So wurden die Kräfte gebündelt und der Feind zurückgedrängt. Durch kompromisslosen Gehorsam und dem Glauben an den Endsieg wurde ohne ein Wort des Verrates gekämpft. Doch hat sich die Sache der Kameradschaft in heutigen Tagen verändert? NEIN! Die Ziele und Werte blieben uns bis in die heutige Zeit erhalten. Kameradschaft ist nicht nur ein Wort, sondern die stählerne Kette die unsere Reihen zusammenhält. Dein Kamerad muss eine Person des Vertrauens sein, ein Mensch mit starkem Glauben an die Sache und keinem Funken Zweifel in sich. Hundertprozentige Loyalität ist eine Sache der Selbstverständlichkeit. Tapfer und nationalistisch fließt das Blut in seinen Adern. Ihr erweist euch gegenseitigen Respekt und artikuliert euch angemessen. Er kennt die Geschichte seines Vaterlandes und bewahrt diese fest in seinem Herzen. Wenn du am Boden liegst ist er da und reicht dir die Hand und gibt dir neue Kraft weiter zu kämpfen.

Doch gibt es auch Menschen, die sich als Glied dieser Kette „Kameradschaft“ sehen, jedoch nicht wissen was diese Werte bedeuten und wie man sie lebt. Wort halten, Ehrlichkeit, Loyalität werden zwar stets propagiert, jedoch selbst nicht eingehalten und angesehen. So wird sich untereinander als Lügner beschimpft und für begangene Fehler nicht eingestanden. Die Realität bleibt auf der Strecke. Daraufhin wird feige und frei von Verantwortung gehandelt. Kameradschaft gibt es auch in der Freizeit. Spaß und Heiterkeit sind der ideale Ausgleich zum täglich geführten politischen Kampf. Doch gibt es auch hier wieder Personen, die sich erst nach dem ersten Kasten Bier einreihen möchten und nur mit Alkohol den Mut aufbringen können, etwas für ihr Vaterland zu tun. Charakterlos und anschlusssuchend kommt es anschließend oft zu Gewalt gegenüber Zivilisten und am Ende sogar gegen eigene Kameraden. Diese Leute haben in den Reihen des Nationalen Widerstandes nichts zu suchen. Gemeinsames Planen und Durchführen politischer Aktionen müssen für jeden Einzelnen im Mittelpunkt stehen. Diejenigen, die ständig nur von anderen Ideen konsumieren haben keinerlei Lust dazuzulernen und bekunden damit ihr fehlendes Interesse. Jeder von uns hat das Recht mit zu reden! Du hast eine Vorbildfunktion für alle anderen mit deinem Handeln und deinem Verhalten. Du hältst die Kette mit eigener Kraft zusammen! Feindliches Spaltertum, BRD-Verhalten, sowie private Probleme mit Einzelpersonen die nicht geklärt werden, helfen dem System uns zu zerstören! Diesem müssen wir entgegenwirken. Wir haben alle ein gemeinsames Ziel und Grüppchenbildung hat hier nichts zu suchen!

Die Fahne der Freiheit weht für ein freies Deutschland, in dem diese Werte der Kameradschaft bewahrt werden und jeder hat die Pflicht diese an die deutsche Jugend weiter zu geben, so wie sie uns einst unsere Ahnen übergaben! Kämpft für euer Recht und eure Freiheit, denn am Ende steht der Sieg! Kameraden ein Leben lang!

Freier Rundbrief Dresden 11/2009

Arbeitskreis Jugend: Wanderfahrt zum Oflag IV c

„Obs stürmt oder schneit, ob die Sonne uns lacht…“ heißt es schon in einem altbekannten Lied. Und so machten wir uns trotz des tristen Herbstwetters wieder einmal auf den Weg ein Stück unserer Heimat zu entdecken. Der Ausflug führte uns dieses mal nach Colditz, einer über 6000 Einwohner zählenden Stadt inmitten der drei sächsischen Großstädte Chemnitz, Dresden und Leipzig. 1046 erstmals urkundlich erwähnt, blühte im 16.Jahrhundert das Tuchmacher- und Leineweberhandwerk in der durch die Zwickauer Mulde geteilten Stadt. Über den Dächern der den Marktplatz umgebenden kleinen Häuser thront unübersehbar das Colditzer Schloss – das Hauptziel unserer Wanderfahrt.

Das Schloss, welches heute annähernd 360 Zimmer besitzt, liegt etwa 40 Meter über der Mulde und wurde am Ende des 12.Jahrhunderts dem Ministerialen Thimo I. mit dem dazugehörigen Umland durch den Kaiser zur Verwaltung übergeben. Im Jahre 1430 von den Husitten niedergebrannt und beim großen Stadtbrand von 1504 abermals zum Großteil vernichtet, diente das Schloss in seiner Jahrhunderte langen Geschichte seinen jeweiligen Besitzern und Verwaltern auf ganz unterschiedliche Weise. Bis zum Ende des 17.Jahrhunderts, als August der Starke als Prinz das Schloss als Jagdschloss erwarb, diente es als Wittwensitz sächsischer Kurfürstinnen. Um 1800 brachte man ein Landesarmenhaus und drei Jahre später ein Landesarbeitshaus im Schloss unter. Ab 1829 beherbergte das Schloss eine der ersten Anstalten für Geisteskranke in Deutschland. In den Jahren 1933/34 diente das Colditzer Schloss als Schutzhaftlager der SA, bis es ab 1935 als Lager des Reichsarbeitsdienstes genutzt wurde. Seit dem Kriegsbeginn 1939 bis zum Ende des letzten großen Völkerringens 1945, war das Schloss Kriegsgefangenenlager. Unter der Bezeichnung „Oflag IV c“, waren hier in erster Linie hochrangige Offiziere verschiedenster Nationalitäten, Kriegsgefangene mit einer hohen Rate an Fluchtversuchen aber auch so genannte prominente Kriegsgefangene, wie zum Beispiel Giles Romilly der Neffe Churchills, interniert, welche jedoch unter ganz besonderer Bewachung standen. Heute sind hier eine Jugendherberge und ein Museum zur Geschichte des Gefangenenlagers untergebracht.

Die Kriegsgefangenen wurden alle streng nach der Genfer Konvention behandelt. Dies bedeutete auch, dass ranghohe Offiziere nicht arbeiten durften. Deshalb konnten diese im so genannten Saalhaus verschiedensten Hobbys nachgehen. So gehörten Vorführungen des eigenen Orchesters und der Theatergruppe, das Lesen von Büchern, das Malen oder die Leibesertüchtigung zum Gefangenenalltag im Lager. Da laut Genfer Konvention die jeweilige Staatsmacht auch dafür zu sorgen hatte, den Gefangenen ihren Wehrsold weiterhin auszuzahlen, bekamen die Häftlinge eine Art Lagergeld mit welchem in der lagereigenen Kantine die verschiedensten Dinge erworben werden konnten. Auf diese Weise war es auch möglich sich von Außerhalb Dinge wie Instrumente, Stoffe, Farben und ähnliches ins Lager liefern zu lassen. Im zum Oflag IV c gehörigen Schlosspark war es jedem Gefangenen möglich, Sport zu treiben oder spazieren zu gehen. Denn man war stets darauf bedacht, dass die Häftlinge keine psychischen Schäden davontragen. Ranghohen Offizieren war es auf Offiziersehrenwort sogar gestattet, sich im Umkreis von 7 Kilometern um das Lager zum bewegen. Immer mit dabei ein bewaffneter deutscher Wachposten, welcher dazu dienen sollte den Häftling vor möglichen Angriffen aus der Zivilbevölkerung zu schützen.

Natürlich gehörten auch Fluchtversuche und sonstige heimliche Aktivitäten der Gefangenen zum Lageralltag. So wurde auch ein Segelflugzeug gebaut, welches – in Einzelteilen auf einem Dachboden versteckt – als Fluchtmöglichkeit dienen sollte. Auch wurde bei Bauarbeiten im Jahre 1993 das so genannte „Radio-Versteck“ auf einem der Dachböden des Schlosses gefunden. Nur das originale Radio war nicht mehr vorhanden. Dieses hatten ehemalige Kriegsgefangene bei einem Besuch in den 70er Jahren aus dem Versteck geholt und mitgenommen. Man kann es heute im Imperial War Museum in London besichtigen, wo eine gesonderte Ausstellung zum Oflag IV c im Colditzer Schloss eingerichtet ist. Im Fluchtmuseum in Colditz ist dieses Radio-Versteck als originalgetreuer Nachbau zu bestaunen. Obwohl das Oflag IV c als ausbruchssicheres Lager galt, wurden während dieser Zeit insgesamt 186 Fluchtversuche unternommen, von denen ganze 31 erfolgreich waren. Meist führte der Fluchtweg über die Schweiz, wo die Abteilung MI9 des britischen Geheimdienstes die Flüchtigen mit neuen Papieren und einer neuen Identität ausstattete. Von hier ging der Weg dann weiter über das unbesetzte Südfrankreich und Spanien zurück nach Großbritannien. So unterschiedlich die geglückten Fluchten waren, so spektakulär waren sie und ziehen noch heute den Betrachter dieser Geschichten, welche im Fluchtmuseum noch einmal lebendig nachvollzogen werden können, in ihren Bann. Diese Tatsache führte zu einem Bekanntheitsgrad des Lagers, welcher bis in die heutige Zeit fortwirkt. So ist das Schloss Colditz heute zu einer Art Wallfahrtsstätte für ehemalige Kriegsgefangene und deren Nachkommen geworden. Es gibt unzählige Filme, Comics und sogar Gesellschaftsspiele, für welche die Geschichte des berüchtigten Oflag IV c als Grundlage diente und bis heute dient.

„Arbeitskreis Jugend“ freier Aktivisten